Username:

Password:

Fargot Password? / Help

produktion

letzter workshop - impressionen

das analoge leben hat mir dieses jahr noch weniger zeit für eine adäquate sebstdarstellung gelassen - auch schön! trotzdem möchte ich dem interessierten leser ein paar semi-frische bilder nicht länger vorenthalten. dieser workshop wurde als reha-maßnahme erstmalig gefördert von einer berufsgenossenschaft. wer fragen dazu hat, möge einfach mal in meiner werkstatt vorbeikommen. der hier vorgestellte bogen ist dort allerdings nicht mehr zu bewundern, da meine letzte teilnehmerin ihr werk natürlich mitgenommen hat.

bandsäge gerettet

große freude herrscht zur zeit über die rettung einer alten bandsäge. das ding sollte verschrottet werden, was vermutlich auf grund ihres utopischen gewichtes auch recht lukrativ gewesen wäre. natürlich gibt es einiges potential für konstruktive verbesserungen als auch zur pflege. nachdem ich aus restbeständen einen stabilen unterschrank gebaut habe, ist das ding aber erstmal nutzbar, vorausgesetzt die von mir bestellten sägebänder trudeln die nächsten tage ein. als wünsche für nicht all zu ferne zukunft, wären zu nennen, eine untere bandführung, die garnicht existiert, als auch eine drehzahlregelung samt motorbremse per frequenzumrichter.  

upcycling - reanimation gelungen

anlässlich verschiedener workshops zur schrottregatta auf dem gelände des funkhaus grünau, ist es mir gelungen einen meiner lieblingsbogen zu reparieren / verstärken. es handelt sich bei diesem modell um meinen letztgebauten prototypen des von mir entwickelten ellipsoidreflex-design. nach knapp einem  jahr training mit diesem angenehmen - auch, weil mit 27 lb vom zuggewicht eher schwachen - gerät, kam es leider zu rissen im - mit 0,5mm nicht eben üppig dimensionierten - glas. natürlich wäre mit carbon solch geringe stärke möglich gewesen. bei diesem versuch ging es mir jedoch um grenzerfahrungen mit glas - zugegebenerweise weniger um frustrationstoleranz, aber das ist ein anderes thema... wie auf den bildern halbwegs erkennbar, gelang es mir das defekte laminat vorsichtig zu entfernen ohne die darunter befindliche bambuslage zu schwächen. bei der reparatur entschied ich mich pragmatisch, da vorhanden, für die verwendung von industriell gefertigtem glaslaminat in der stärke von 0,8mm. um das verhältnis von glas zu holz / bambus nicht vollkommen zu ignorieren, habe ich zusätzlich einen streifen ulme - im mittel etwa 0,7mm - dazwischen laminiert. somit ist das ding nun - mit 38lb bei 28" auszug - weniger für yoga-artige übungen denn beinahe zum jagen geeignet.... durch die recht lineare auszugscharakteristik ist dieser bogen aber immer noch sehr komfortabel.

frische luft in neuen schläuchen

hier ein paar trockenübungen mit neuem oberen druckstück. das untere ist teil meiner ersten langbogenform überhaupt. das ding war damals bereits beheizbar, was in meiner alten wirkstätte allerdings auch bitter nötig war, zumindest in der wintersaison.

reflex ohne deflex

dieses noch namenlose exemplar ist für den eigenen gebrauch bestimmt. trotzdem ist das dingens recht rationell gefertigt, was sich gut an der fuge der beiden wurfarme im griffstück erkennen läßt. nicht nur die materialausbeute ist dadurch erheblich höher, auch das maschinelle tapern - sinnvollerweise beider wurfarme gleichzeitig ist - mit einer entsprechenden hobellade - kein hexenwerk. schön, wenngleich auch nicht wirklich subtil, ist das furnier - platane. die grüne dem schützen zugewandte seite ist lediglich schutzfolie, diese bleibt bis zum endgültigen finish drauf, vielleicht auch länger....     verwendete materialien für die wurfarme: esche, nussbaum, glas - fertig von der rolle, als auch selbstlaminiert. griff: esche, zebrano, wenge

frisch gepresst - seinerzeit

hier ein paar impressionen aus der, mich immer wieder inspirierenden, möbel-manufaktur meines freundes christian elissavitis.

zu sehen sind hier die experimentelle epoxid-verklebung eines 2 meter langer bambus/carbonbogen in moderner reflex / deflex form, sowie 2 griffrohlinge die später - per schablone - in form gefräst werden.

die holzarten sind von links nach rechts: pflaume / ahorn und zebrano / robinie.

da christian primär unikate aus erlesenen, ungewöhnlich kombinierten hölzern fertigt, lohnt sich immer auch ein blick in seine brennholzkiste....